Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Bing, Gebr.

Kurzbeschreibung
Ehem. größter Hersteller von Spielwaren, Nürnberg, 1866 - 1934.

Beschreibung

Ehemals größter deutscher Spielwarenhersteller, 1866 von Ignaz und Adolf B. in Nürnberg als > Großhandelshaus gegr. 1879 Beginn der eigenen Produktion unter der Firmierung ‚Nürnberger Spielwarenfabrik Gebr. Bing’, nach weiterer Expansion als ,Nürnberger Metall- und Lackierwarenfabrik Gebr. Bing AG’. 1914 wurden 5000 (!) Personen beschäftigt und ein riesiges Sortiment aller nur denkbaren Spielwaren angeboten, das preiswert und trotzdem qualitativ gut war. > Firmenzeichen: GB und GBN. Ausgezeichnete Eisenbahnmodelle nach englischen Vorbildern wurden für > Bassett-Lowke hergestellt. Im Zuge der großen Depression geriet das Unternehmen durch Illiquidität seiner Vertriebsfirma > Concentra in Schwierigkeiten und musste 1932 ein Zwangsvergleichsverfahren anmelden, das erst 1934 abgeschlossen werden konnte und in dessen Rahmen der agile Gründersohn Stephan B. ausscheiden musste. Die Produktion von Spielwaren wurde aufgegeben, die Restbestände an > Falk und > Kraus sowie an > Fleischmann (Schiffe) verkauft.
> Bub erwarb einen großen Teil der Werkzeuge für die Fabrikation von Eisenbahnen, später von Kraus auch dessen Bingsche Restware. Von dem ehemaligen Firmenimperium blieben nur die Bing-Vergaserwerke übrig, die heute noch existieren.


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