Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Tipp & Co.

Kurzbeschreibung

Beschreibung

Nürnberger Herstellerfirma von Blechspielzeug, 1912 von Carstens und Frl. Tipp gegründet, die noch im gleichen Jahr ausschied. Neuer Teilhaber wurde Philipp Ullmann, der 1919 alle Anteile übernahm. Firmenzeichen: verschlungenes TCO. 1916 wurde ein größeres Betriebsgebäude bezogen, Ullmann musste jedoch 1933 unter politischem Druck nach England emigrieren, wo er > Mettoy gründete. Das deutsche Unternehmen wurde vom Staat konfisziert und von einem ehem. Direktor der > Bing Werke weitergeführt. Produziert wurden bis 1942 hauptsächlich Autos und Militärfahrzeuge. Nach der völligen Zerstörung wurde von der amerikanischen Besatzungsmacht 1946 ein Verwalter eingesetzt, der die Spielzeugherstellung in geringerem Umfang anlaufen ließ bevor T. 1948 an Ullmann zurückgegeben wurde. Einige Werkzeuge sollen um diese Zeit in die DDR verkauft worden sein. In den fünfziger und sechziger Jahren entstanden noch neue Auto  und Flugzeugmodelle, aber am 31.12.1971 schloss T. die Produktionsstätten, um jetzt unter der Firmierung Noris Spielwaren GmbH & Co. als Importeur tätig zu werden.


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