Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Uhrwerkantrieb, der ~

Kurzbeschreibung

Beschreibung

Um 1850 wurde der Federwerkantrieb für Uhren als Bewegungsmotor für Spielzeuge verbreitet eingesetzt. Funktionsprinzip: eine um eine Drehachse aufgewickelte Stahlbandfeder wird durch Drehen der Achse mit einem Schlüssel gespannt. Nach Auslösen einer Sperre entspannt sich die Feder und gibt ihre kinetische Energie über eine Zahnradübersetzung an die Antriebsachse ab. Frühe Uhrwerke hatten noch keinen > Fliehkraftregler, weswegen der Kraftfluss anfangs stark war und dann schnell nachließ. Spätere Uhrwerke verfügten über weitere Feinheiten, wie verschiedene wählbare Geschwindigkeiten, automatische Bremsen bzw. Umsteuerung. Große Lokomotiven, z. B. von > Märklin, verfügten über untersetzbare Aufzüge bzw. gar über Doppeluhrwerke, die mit Kurbelschlüsseln gespannt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das U. als Spielzeugantrieb nach und nach durch den Elektromotor abgelöst.


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