Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Weiche, die ~

Kurzbeschreibung

Beschreibung

Abzweigstück im Gleissystem, dessen Entwicklung parallel zur > Schiene verlief. Die ersten Vertreter waren sog. Schleppweichen, die über keine beweglichen Zungen verfügten. Ursprünglich für Handstellung ausgelegt, kamen mit Verbreitung der elektrischen Modellbahn auch elektromechanisch (mit Stellmotor) bzw. elektro magnetisch (mit Relais) zu verstellende W. auf. Zwischen 1900 und 1910 gab es auch pneumatische Systeme zur Weichenstellung (> Druckluft Stellwerke). Erstaunlich ist die Vielfalt der W. Formen, die von den alten Herstellern produziert wurden. Außer den einfachen Baumustern gab es Dreiweg W., Parallel W., Parallel KreuzungsW, Gabel W. und vieles mehr, was zum Teil mit dem Vorbild kaum etwas gemein hatte, vielmehr die Bildung spielintensiver, arabeskenhafter Gleispläne fördern sollte.


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