Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Carette & Cie, Georges

Kurzbeschreibung
Spielwarenfabrikation, Nürnberg, 1886-1917

Beschreibung

Französischer Staatsbürger, der 1886 in Nürnberg eine Spielwarenfabrikation aufzog, die anfänglich als > Zulieferer für Bing arbeitete. Um 1890 wurde auch ein eigenes Programm angeboten, darunter bereits 1893 eine elektrische Straßenbahn. C. baute damals nicht nur schon sehr vorbildnahe Eisenbahn- und Schiffsmodelle, er war auch Wegbereiter der > Chromo-Lithographie. Beide Eigenschaften schufen um 1901 enge Verbindungen zu > Bassett-Lowke, der bis 1914 viele Lokomotiv- und Wagentypen nach englischen Mustern von C. bezog. Unter dem Druck der Ereignisse musste C. 1914 in sein Heimatland zurückkehren, die Fa. wurde bis zur Einberufung zum Kriegsdienst von seinem Teilhaber Paul Josephstal geführt und dann 1917 von > Bauer übernommen. Teile des Wagensortiments tauchten später bei > Bub auf. Auch Bassett-Lowke scheint in den Besitz eines Teils der Werkzeuge für englische Wagen gekommen zu sein, die bis in den Zweiten Weltkrieg angeboten wurden. Firmenzeichen: G.C.Co.N. in Zahnrad-Emblem.


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