Lexikon

Basierend auf dem "Lexikon Blechspielzeug" © Kurt Harrer.
Wir bedanken uns ausdrücklich für die freundliche Genehmigung des Herausgebers und Autors: Herrn Kurt Harrer.

Das vorliegende Lexikon basiert zur Zeit noch weitgehend auf dem Wissensstand der 2. Auflage von Kurt Harrer. Inzwischen liegen zu vielen Begriffen neue Erkentnisse vor. Wir werden das ursprüngliche Lexikon um dieses neue Wissen erweitern und in das bestehende Lexikon integrieren. Aktualisierte Begriffe sind mit dem Datum der letzten Änderung gekennzeichnet. Begriffe ohne Änderungsdatum sind noch nicht aktualisiert. Wenn Sie Ergänzungen zu einzelnen Begriffen haben, oder Ihnen Fehler auffallen, dann bitten wir Sie uns per E-Mail zu informieren. Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Korrektur bzw. Ergänzung die jeweilige Qulle angeben. Wir werden alle Fehler schnellstmöglich korrigieren, bzw. fehlende Begriffe ergänzen. Das Ziel ist es ein umfassendes, aktuelles und lebendiges Lexikon zu herhalten, das durch die Mitarbeit seiner Leser und Nutzer ständig aktualisiert und erweitert wird.

Letzte Aktualisierung: 21.10.2018

 

 

Dampfmaschine, die ~

Kurzbeschreibung

Beschreibung

Antriebsmaschine, von dem Engländer James Watt zur Einsatzfähigkeit entwickelt, leitete um 1790 die sog. Industrielle Revolution ein. Funktionsprinzip: Das in einem geschlossenen System befindliche Wasser wird erhitzt, dehnt sich aus und verdampft, wobei Druck entsteht, der in den > Zylinder geleitet wird, wo er, über einen Schieber gesteuert, abwechselnd vor und hinter dem Kolben einströmt und diesen vor und zurück bewegt. Über einen > Balancier oder über den >, Kreuzkopf wird diese Kraft in eine Drehbewegung umgesetzt, Bereits früh fand diese neue Maschine in die Kinderwelt Eingang, zuerst als > Lehrmittel, bald auch als Spielzeug, wobei die technischen Finessen des Vorbilds auch im Modell ihren Niederschlag fanden. Von der Kesselanordnung her werden zwei grundlegende Bauformen unterschieden, die liegende und die stehende D., letztere auch Vertikal-D. genannt. Zur besseren Ausnutzung des Druck- und Wärmegefälles entstanden verfeinerte Konstruktionen, wie die > Verbund-D. oder die > Zwillings-D., bei der zwei > Zylinder für gleichmäßigere Kraftübertragung sorgten, alte auch als Spielzeug realisiert. Auf Rädern bewegliche D. nannte man > Lokomobile bzw. > Dampfwalzen. Leistungsfähigster deutscher Hersteller war > Plank, der bis in die zwanziger Jahre auch Zulieferer für > Märklin war. Außerdem müssen hier > Bing, > Carette und > Schoenner genannt werden. In England dominierte > Stuart Turner. Heute gibt es nur noch wenige Anbieter von Spielzeug-D., so > z. B . Wilesco.


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